Holz hat hervorragende antibakterielle Eigenschaften und würde man nur eine Scheibe von dem Baumstamm schneiden, wäre das wohl das Ur-Hirnholzbrett. Es ist ein Brett aus diesem Stamm, das quer zur Faserrichtung in gleiche Teile gesägt wird. Die werden um 90° gedreht und wieder zu einer Fläche zusammengeleimt.
Der Vorteil liegt in der Umkehrung der Faserrichtung!
Bei einem „üblichen“ Holzbrett (Fasern in Längsrichtung) werden bei jedem Schnitt auch Holzfasern durchtrennt und die Messer werden so schneller stumpf. Die so langsam zerstückelten Fasern verabschieden sich nach und nach und hinterlassen eine raue, zerfurchte Arbeitsfläche an der die allgegenwärtigen Keime die Gelegenheit nutzen, sich länger in einem Holzbrett aufzuhalten.
Auf dem Hirnholzbrett (die Fläche kann man sich vorstellen wie eine große und sehr dichte Bürste) wird in, bzw. zwischen die Holzfasern geschnitten. Vergrößert könnte man beobachten wie die Fasern beim Eindringen der Messerschneide Platz machen und sich beim Verlassen wieder schließen. Das Hirnholzbrett kann so über Jahre nahezu unversehrt bleiben, vor allem wenn nur Messer mit glatter Schneide verwendet werden. (Messer mit Wellenschliff oder Sägezahn wirken wie Raspeln)
Man merkt sofort, dass unglaublich angenehme Schneidegefühl auf Hirnholz. Das Messer läuft einfach wunderbar widerstandslos auf dem Brett, verhakt nicht in alten Spuren und bleibt zu allem Überfluss auch noch länger scharf.
Hirnholz ist wohl die härteste und widerstandsfähigste Oberfläche, die Holz zu bieten hat.
Also! Für Perfektionisten: besorgen Sie sich ein Schneidebrett aus Hirnholz.
Das Schlüsselwort wenn Sie nach einem guten Schneidebrett suchen: “Stirnholz” / “Hirnholz” / “Kopfholz”
bitte wähle die Gesamtzahl (Messer / Scheren / sonstiges)